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Kroatien 14.04. - 21.04.2008
Wir lassen Slowenien, das wir nur kurz besucht haben hinter uns und
steuern auf Rijeka zu. Hier machen wir Bekanntschaft mit der traumhaften
Kuestenstrasse die uns in den naechsten Tagen noch unzaehlige, schoene
Bilder liefern wird. Immer direkt der Kueste folgend fuehrt uns diese
Strasse durch kleine Ortschaften. Beeindruckend ist aber die karge,
felsige Landschaft auf der einen und all den malerischen Buchten auf der
anderen Strassenseite. Wir fuehlen uns einfach grossartig, ziehen diese
Bilder in uns hinein und sind froh all dies erleben zu duerfen. Da zur
Zeit
fast keine Touristen unterwegs sind, gehoert uns die Strasse fast
alleine. Wir steuern "friieda" ganz ruhig durch die wunderschoene Gegend
und koennen es kaum glauben wie diszipliniert die Einheimischen ihre
Vehikel bewegen. Keine Hektik, keine Raser und sehr zuvorkommend!
Am ersten kroatischen Abend stellen wir uns auf einen, hinter einem
grossen Felsen versteckten Picknick-Platz, mit Pinien und wunderschoener
Sicht auf das Meer. Ganz alleine geniessen wir den Sonnenuntergang und
die fast unheimliche Stille.
Wieder geht's staunend der Kueste entlang. Nach einem kurzen Halt in
Zadar, mit Besichtigung des Hafens, Besuch der Altstad und einem
Capuccino ueberlegen wir uns bereits wo und wie, wir unser Nachtlager
aufschlagen wollen. Nach der gestrigen, guten Erfahrung halten wir
wieder Ausschau nach einen freien Platz direkt am Meer. Diesen finden
wir mit etwas Glueck zwischen Draga und Pirovac. Natur pur, direkt am
Meer, Pinien, kleine Fischerboote, eine Muschelfarm und einige kaum
bewohnte Haeuser! Wir machen Bekanntschaft mit einem Fischer der sehr
gut Deutsch spricht und erfahren von ihm einges ueber die Gegend. Er
sagt uns auch, dass wir an diesem Ort problemlos frei campen koennen.
Nach einer sehr ruhigen Nacht, montieren wir zum ersten Mal die
Joggingschuhe und bewegen uns an der frischen Meeresluft. Nach einem
feinen
Fruehstueck, unterhalten wir uns mit einem jungen, durch die Gegend
streifenden Mann. Nun wissen wir, dass all die suchend ueber Felder und
der Strasse entlang gehende Leute, wilde Spargeln, Dill, Knoblauch und
Zwiebeln suchen. Wir lassen uns die Sachen zeigen, etwas davon schenken
und gehen natuerlich sofort selber auf die Suche. Besonders die wilden
Spargeln sind schwieriger zu finden als wir uns das vorgestellt haben.
In Omis, einer selten schoen gelegenen Ortschaft kaufen wir uns einen
Bund davon, wundern uns ueber den Preis und spaeter beim Essen
ueber deren Geschmack. Nun, wir haben dieses Erlebnis gehabt und die
Dinger haben zumindest beim Wasserloesen den gleichen Spargelduft wie
ihre gezuechteten Kollegen hinterlassen. Auf Milans empfehlenswerten
Campingplatz haben wir uns und "friieda" fuer die Weitereise frisch
gemacht.
Auf der Fahrt nach Ston das uns fuer weitere zwei Naechte aufnehmen
sollte, machten wir in Makarska einen Halt, besuchten zum ersten Mal
ein Internet-Café und staunten wie einfach sowas auch fuer altere Leute
zu waeltigen ist. Da das Wetter immer noch nicht unserem Gusto ent-
spricht entschliessen wir uns den Weg in Richtung Sueden voran zu
treiben. Dubrovnik ist nicht nur Plicht auf so einem Trip es ist
einmalig und trotz des Touristenrummels absolut sehenswert.
Kleiner aber nicht weniger feiner ist das in der Naehe gelegene Cavtat.
Wer da in der Gegend ist, muss unbedingt diesen reizenden Ort besuchen.
Wir goennen uns hier zwei Ruhetage, lesen, spazieren oder sitzen
an unserem ersten angenehm warmen Tag ganz einfach an der Sonne. Am
Montag ist es wieder bewoelkt! Wir verabschieden uns von Cavtat, bewegen
unsere "friieda" der Grenze entgegen und versuchen unser Glueck in
Montenegro.
Tschau Kroatien, schoen war's, wir lieben dich. Ulla &
Kari
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