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Montenegro 21.04.- 22.04.2008

Nach den ersten Tagen wissen wir, so ein Unternehmen "Weltreise" muss organisiert sein, es braucht Strukturen. So gesagt, so getan!
Also kueren wir Minister. Ulla uebernimmt ab sofort die Kasse und traegt volle Budgetverantwortung!  Ich spiele "Moritz" und bin fuer den
Transport und natuerlich den Verkehr zustaendig!  Gleichzeitig uebernehmen wir gegenseitig die Stellvertretung! Gut, oder!
So organisiert, ueberqueren wir also die Grenze zu Montenegro. Bald merken wir, dass wir hier zwar in einem europaeischen Land sind, mit Euro bezahlen koennen, sich unsere von Kroatien sehr verwoehnten Augen aber offensichtlich an etwas ganz anderes gewoehnen muessen. Andere
Laender, andere Sitten bewahrheitet sich hier in aller Deutlichkeit. Der tiefere Lebensstandard, groesseres Gefaelle zwischen arm und reich oder
laendlicher und touristischer Gegend. So war die Fahrt ueber Herceg Novi, Perast und Kotor sehr beeindruckend und besonders Kotor ein "Muss".
Eine Altstadt wie im Bilderbuch! Eine gut erhaltene Festung mit wunderschoen gepflaesterten Plaetzen, umrahmt mit stolzen, alten Hauesern.
Die selten schoene Passstrasse von Kotor nach Bukovica sollte jeder fahren der Zeit dazu hat. Die ca. eintausend Hoehenmeter waeren auch fuer jeden Biker ein Erlebnis besonderer Art. Enttauescht hat uns hingegen Cetinje, eine Ortschaft die zwar als sehenswert angepriesen wird, uns
jedoch gar nicht ueberzeugen konnte. Wir waren dann auch sehr froh die Fahrt von Cetinje bis Budva hinter uns zu haben. Nebst der kargen eher langweiligen Landschaft mussten wir uns unzaehlige gut eingezaeunte Autohoefe mit saemtlichen Nobelmarken, neuester Jahrgaenge ansehen.
Budva, ein wunderschoenes, altes Staedtchen am Meer hat uns als Nachtlager gedient und uns mit seinem bezaubernden Stadtkern fuer vieles entschaedigt. Nebst einzelnen, wirklich sehenswerten Ortschaften ist Montenegro jedoch zur Zeit eine einzige Baustelle. Die Autofahrer sind ruecksichtslos und es scheint, als machen sie die Gesetze gleich selber. So geschehen an einer Baustelle. Es entstand ein fuerchterliches Durcheinander, mit hupenden PW's und riesigen Lkw's, nur, weil niemand die aufgestellten Ampeln beachtete und alle gleichzeitig auf den Engpass
zu steuerten, "friieda" inklusive. Ein wenig neidisch war Ulla schon, dass sie in diesem Chaos nicht selbst am Steuer war! Zentimeter genau
zirkelten laechelnde Brummifahrer ihre Trucks um die stehenden PW's  und loesten den Knoten mit beeindruckender Gelassenheit.
 
Motenegro, wir  sind froh dich besucht zu haben.

Ulla & Kari